Die Gute Saat

Montag, 3. Mai 2021

Diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Matthäus 25,46

Ein Prediger betrat einmal eine Diskothek. Der Besitzer kam auf ihn zu: „Mein Herr, hier zu evangelisieren ist zwecklos.“ – „Im Gegenteil“, antwortete der Evangelist, „gerade hier ist es wichtig, den Menschen den Weg zum wahren Glück zu zeigen. – Auch Sie müssen zu Gott umkehren, sonst sind Sie für ewig verloren.“

Der Inhaber entgegnete: „Ich glaube nicht an die Existenz einer Hölle. Wenn es eine gibt, dann ist sie hier.“ – „Nein, lieber Freund, die Hölle ist nicht hier, und ich will Ihnen auch sagen, warum:

  • Erstens glaube ich an den Herrn Jesus, und in der Hölle gibt es keine Gläubigen.
  • Zweitens habe ich eine Bibel, und in der Hölle gibt es keine Bibeln.
  • Drittens: Sie verkaufen hier Getränke, aber in der Hölle gibt es einen Durst, den niemand zu löschen vermag.
  • Und als Letztes: Ich werde aus diesem Haus wieder hinausgehen, aber die Hölle kann niemand mehr verlassen.“

Über die Hölle sollte sich niemand lustig machen; sie existiert tatsächlich! Jesus Christus selbst hat davor gewarnt, und das nicht nur in unserem heutigen Bibelwort.

Eigentlich ist die Hölle für den Teufel und seine Engel vorbereitet (V. 41). Sündige Menschen hingegen will Gott vom ewigen Verderben erretten (1. Timotheus 2,4). Wenn doch jemand verloren geht, liegt es nicht an Gott. Er hat ja seinen eigenen Sohn gesandt, so dass alle errettet werden können, um einen Platz im Himmel zu bekommen.

Glaube an den Herrn Jesus, 
und du wirst errettet werden! 
Apostelgeschichte 16,31

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Freitag, 18.Dezember

Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung.

Psalm 62,2

Seit vielen Tagen tobt das Unwetter nun schon über dem Meer. Der Sturm türmt haushohe Wellen auf und wirft das Schiff wie eine Nussschale hin und her. Kein Stern ist am Himmel zu sehen, und selbst am Tag bleibt es dunkel. Da geben auch die erfahrenen und sturmerprobten Seeleute auf. Sie haben schon das Takelwerk niedergelassen, allen Ballast, ja zuletzt sogar Teile der Schiffsausrüstung mit eigenen Händen über Bord geworfen. Aber ihre ganze Seemannskunst ist vergeblich. Gegen diesen Sturm haben sie keine Chance. Hilflos treibt das Schiff dahin, ein Spielball der Wellen. Hoffnung auf Rettung hat jetzt keiner mehr.

Nur dieser jüdische Mann, der von Anfang an irgendwie im Mittelpunkt zu stehen scheint, strahlt eine unerklärliche Ruhe aus. Hat er keine Angst um sein Leben? Was lässt ihn denn so ruhig und furchtlos erscheinen? Möglicherweise hängt es mit seinem Glauben zusammen, den er ja in Rom bezeugen soll. Und nun, nachdem sie viele Tage nichts gegessen hatten, steht dieser Mann auf und ermutigt sie:

„Ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, trat in dieser Nacht zu mir und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! … Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren. Deshalb seid guten Mutes, ihr Männer! Denn ich vertraue Gott, dass es so sein wird, wie zu mir geredet worden ist.“

Apostelgeschichte 27, 23-25

Neue Hoffnung kommt auf. Kann dieser unbekannte Gott sie wirklich retten? Paulus spricht mit großer Sicherheit, und Gott erweist seine Macht; Er steht zu seinem treuen Knecht. Zwar erleiden sie Schiffbruch, aber alle 276 Insassen werden auf eine Insel gerettet.

Ja, diesem Gott darf man getrost sein Schicksal anvertrauen, auch heute noch!

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